Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr

Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr

 
Verkehrspolitik ist Zukunftspolitik – das gilt auch und gerade in Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise. Im Ausschuss für Verkehr und Tourismus (TRAN) setzen wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten uns für eine ausbalancierte und zukunftsweisende europäische Verkehrspolitik ein.

Aus unserer Sicht ist der Transport- und Verkehrssektor von größter Bedeutung für die Verwirklichung des Europäischen Binnenmarkts und für die Verständigung der europäischen Völker. Eine gute Verkehrspolitik macht das Recht der EU-Bürger auf Mobilität erst möglich. Zudem sind Verkehrsinfrastrukturen die Lebensadern jeder funktionierenden Volkswirtschaft. Aus diesen Gründen darf Verkehrspolitik nicht losgelöst von anderen Politikbereichen betrachtet werden. Der Verkehrssektor erwirtschaftet gemessen am Bruttoinlandsprodukt der EU 10 Prozent des Wohlstands und gibt mehr als 10 Millionen Menschen in der Europäischen Union Arbeit. Auf der anderen Seite ist der Sektor mit circa 25 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes auch der größte Emittent der Europäischen Union. Hier besteht aus unserer Sicht akuter Handlungsbedarf. Wir brauchen eine innovative Verkehrpolitik, die einen hohen Mobilitätsgrad gewährleistet, jedoch Mensch und Umwelt so wenig wie möglich belastet, dafür setzen wir Sozialdemokraten uns im Verkehrausschuss des Europäischen Parlaments ein.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir die Verkehrsträger vernünftig kombinieren und nicht auf den einseitigen Ausbau einzelner setzen. Auch brauchen wir neue Konzepte für den städtischen Verkehr, von dem mehr als 72 Prozent der europäischen Bevölkerung betroffen sind. Wir müssen die Lebensqualität europäischer Städte erhalten und neue, innovative Logistikkonzepte fördern.

Neben der Förderung von Mobilität und der Wettbewerbsfähigkeit des Verkehrssektors kämpfen wir Sozialdemokraten im Verkehrsausschuss für gute Arbeitsbedingungen im Transportbereich und bessere Passagierrechte. Gerade auf die Rechte der Arbeitnehmer/innen müssen wir in dieser Diskussion besonders achten. Denn sonst wird es keiner tun.

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